IT & Strahlenschutz

Die beiden größten Herausforderungen an IT-Systeme im Bereich des Strahlenschutzes sind zum einen die sehr unterschiedlichen Nutzergruppen und zum anderen die vorhandenen heterogenen Systemlandschaften.

Die Nutzergruppen von diesen IT-Systemen erstrecken sich dabei vom Strahlenschutzbeauftragten des Betriebs über die amtliche Messstelle bis hin zu den Aufsichtsbehörden und dem Bundesamt für Strahlenschutz.
Jede dieser Nutzergruppen hat einen spezifischen Blickwinkel auf den Strahlenschutz und damit spezielle Ansprüche an die IT-Unterstützung bei der täglichen Arbeit.

Die Systemlandschaften der einzelnen Nutzergruppen in diesem Bereich sind meist historisch gewachsen und beinhalten eine Vielzahl von spezialisierten Einzelsystemen. So gibt es zum Beispiel bei den amtlichen Messstellen für jeden Dosimeter-Typ (Film, Ring, Glas, Albedo, etc.) eigene Auswertungssysteme mit individuellen Anforderungen und Schnittstellen zum Datenaustausch.
Diese Einzelsysteme werden durch übergeordnete Verwaltungssysteme in den jeweiligen Prozess eingebunden.

Hinzu kommt, dass bei der aktuell zu verarbeitenden Datenmenge die Vernetzung der Systeme der einzelnen Nutzergruppen zunehmend an Bedeutung gewinnt, z.B. die Anbindung betrieblicher IT-Systeme an die der amtlichen Messstelle.

Dieser Herausforderung stellen wir uns mit dem Ziel, die Interoperabilität zwischen den Systemen durch den Einsatz von aktuellen IT-Standards zu erhöhen. Zusätzlich sind wir in der Lage, die über alle Nutzergruppen hinweg gewonnene Erfahrung einzubringen.