Warum die Röntgenverordnung noch da ist

Mit der Neufassung des Strahlenschutzrechts von 2018 wurde die bisherige Röntgenverordnung in die Strahlenschutzverordnung übernommen und damit abgelöst.

Dennoch muss u.a. für den Datenaustausch von ProRadia mit der Auswertungsstelle im Helmholtz Zentrum München für jede Mitarbeit weiterhin die Überwachungsverordnung

  • Röntgenverordnung (RöV)
  • Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)
  • Röntgenverordnung (RöV) und Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)

angegeben werden.

Der Hintergrund dabei ist, dass es je nach der vormals angewendeten Verordnung unterschiedliche Aufsichtsbehörden geben kann – zum Beispiel wäre für die Creados GmbH das GAA München nach RöV und das LfU Augsburg nach StrlSchV zuständig (Quelle: Suche nach Aufsichtsbehörden bei der Auswertungsstelle nach Postleitzahl).

Um weiterhin die zuständige Aufsichtsbehörde für eine Mitarbeit bestimmen zu können und diese im Fall einer Meldung (z.B. Dosis-Überschreitung oder nicht zurück geschickte Dosimeter) informieren zu können, wird wie bisher die Angabe der Überwachungsverordnung verwendet.